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Säbelsäge | Von Handwerker für Handwerker

Mit einer Säbelsäge die verschiedensten Sägearbeiten ausführen

In vielen Fällen muss eine kompakte Säge schnell griffbereit zu Hand sein, um damit zum Beispiel Holzbretter, Leisten, Kunststoffrohre oder dünne Metallplatten zu kürzen. Für diese Handwerksarbeiten bietet eine Säbelsäge die ideale Lösung. Der nachfolgende Ratgeber soll dabei helfen, die für den jeweiligen Einsatzzweck richtige Reciprosäge zu finden. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Sägen für den privaten oder gewerblichen Bereich benötigt werden. Säbelsägen nennt man auch Reciprosägen.

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Gibt es Reciprosägen für Holz?

Eine Reciprosäge kann universell eingesetzt werden. Um damit Holz zu sägen, wird ein entsprechendes Sägeblatt hierfür benötigt. Dabei muss jedoch auch die zu sägende Holzart berücksichtigt werden. Dachlatten und Weichholz benötigen eine andere Zahnung als Sperrholz und Spanplatten. Bei dünneren Holzarten sollte der Ausriss möglichst gering sein. Von daher kommt es hier auf eine sehr feine bzw. enge Zahnung an. Soll dagegen Grün- oder Brennholz gesägt werden, dann reicht eine grobe Zahnung beim Sägeblatt vollkommen aus.

Gibt es Säbelsägen für Metall?

Da die Sägeblätter der meisten Maschinen individuell gewechselt werden können, gibt es auch für Metall-Bauteile diverse Blätter. Jedoch können damit in aller Regel nur Bleche und Metallprofile bis zu einer bestimmten Materialstärke gesägt werden. Für massive Metallkonstruktionen eignen sich diese Sägeblätter nicht.


Interessant ist das Sägen von Kalksandstein oder YTong-Porenbeton-Bausteine. Mit einem entsprechenden Sägeblatt lassen sich diese Materialien besonders gut mit einer Reciprosäge schneiden. Für Granit oder andere härteren Steinarten reicht die Leistung meist nicht aus.

Sehr beliebt ist der Einsatz dieser Sägen zum Kürzen von Kunststoff- und Metallrohren. So greifen Installateure gerne auf diese Maschinen zurück, um die zu verlegenden Rohrleitungen auf die richtige Länge zu bringen. Auch in diesem Fall sollte ein passendes Säge-Blatt mit nicht allzu großer Zahnteilung verwendet werden.

Mit einer Zahnteilung zwischen 2,4 bis maximal 4 mm können Sägeblätter besonders gut auch zum Schneiden von Kunststoffen verwendet werden. Hierbei muss es sich aber nicht ausschließlich um Kunststoffrohre handeln. Sämtliche Kunststoffmaterialien lassen sich sehr präzise und einfach mit einer Reciprosäge sägen.

Gebrannte Ziegelsteine zeichnen sich durch eine besonders hohe Festigkeit aus. Dennoch gibt es auch für Säbelsägen entsprechende Blätter, mit denen diese Ziegel gesägt werden können. Vorteilhaft ist diese Vorgehensweise immer dann, wenn passgenaue Ziegelwände oder Bodenverlegearbeiten aus Ziegelsteinen ausgeführt werden müssen.


Wie funktioniert diese Art von Sägen?

saebelsaege-funktion-saegeblattUmgangssprachlich werden Säbelsägen auch als Tigersäge oder elektrischer Fuchsschwanz bezeichnet. Hierbei handelt es sich um handgeführte Elektrosägen, die sowohl für Holz, verschiedene Metall-Werkstoffe als auch Kunststoff verwendet werden können. Der Elektromotor wird entweder über eine Netzstromverbindung oder über einen leistungsstarken Akku angetrieben. Dabei treibt dieser einen sogenannten Exzenter an, an dem eine Pleuelstange befestigt ist. Dadurch kann die Drehbewegung des Elektromotors in eine waagerechte Schubbewegung verwandelt werden. Die meisten Reciprosäge erreichen hierdurch eine Hubbewegung zwischen 25 und 28 mm. Mit dieser Sägebewegung können letztlich die verschiedenen Materialien gesägt werden. Vorteilhaft ist, dass durch diese mechanische ziehende und schiebende Bewegung viel Kraft gespart wird. Der Sägevorgang verläuft wesentlich einfacher und schneller. Um eine hohe Effektivität zu erreichen, muss eine Säbelsäge auch mit einem richtigen Säge-Blatt ausgestattet sein.

Was kostet eine diese Sägen?

saebelsaege-kosten-preisDiese Elektrowerkzeuge werden in verschiedenen Preiskategorien angeboten. Die netzkabelgebundenen Modelle fangen bei etwa 40 Euro an und können durchaus aber auch mehr als 500 Euro kosten. Die
akkubetriebenen Elektrosägen fangen bei etwa 50 Euro an, wobei es auch hier kaum Grenzen nach oben gibt.

Was ist der Preis für eine gute Säbelsäge?

Eine zuverlässige und qualitativ hochwertige Reciprosäge von bekannten Markenherstellern kostet etwa 80 bis 150 Euro für den Privatanwender. Handwerker greifen da schon lieber auf die Profisägen ab 500 Euro aufwärts zurück. Eine vergleichbare Preisgestaltung ist auch bei den Akku Modellen zu finden.

Braucht ein Hobby Heimwerker eine Säbel-Säge?

Für Hobby Heimwerker lohnt sich die Anschaffung einer Reciprosäge besonders gut. Viele Sägearbeiten im Haushalt, im Hobbykeller oder im Garten müssen größtenteils manuell mit diversen Fuchsschwänzen oder anderen Ausführungen getätigt werden. Dies kann auf die Dauer sehr anstrengend werden. Wesentlich angenehmer ist die Verwendung einer zuverlässigen Säbelsäge. Hiermit können sämtliche Materialien ohne Kraftaufwand gesägt werden. Letztlich kommt es bei dieser Anwendung lediglich auf die Qualität und Art des Sägeblattes an und natürlich auch auf die Länge des Sägeblattes. Für Hobby Heimwerker kann eine Säbelsäge uneingeschränkt empfohlen werden.

Wo kann ich günstig eine Reciprosäge kaufen?

Eine Reciprosäge gibt es in fast jedem Baumarkt, speziellem Werkzeughandel, in größeren Kaufhäusern und teilweise sogar beim Discounter um die Ecke. Hier ist für den Kunden jedoch meist nur eine geringe Auswahl gegeben. Zudem werden diese Elektrowerkzeuge häufig sehr teuer angeboten. Eine Alternative bietet der Online-Einkauf im Internet. Hier ist nicht nur die größte Auswahl zu finden, sondern die Maschinen werden dort auch zu den günstigsten Preisen angeboten. Im Internet gibt es keine Ladenöffnungszeiten. Selbst an Sonn- und Feiertagen kann eine Säbelsäge dort bestellt werden. Neben kurzen Lieferfristen, teilweise sogar innerhalb von 24 Stunden, fallen häufig noch nicht einmal Versandkosten an. Insoweit kann eine Bestellung über das Internet nur empfohlen werden.

Welche Reciprosäge eignet sich für Profis?

saebelsaege-profiProfis sollten sich für ein netzkabelgebundenes Modell mit einer ausreichenden Watt Leistung entscheiden. Diese Geräte sind für den Dauereinsatz konzipiert. Die Leistung sollte wenigstens 1.000 Watt betragen. Darüber hinaus bieten diese Maschinen nicht nur eine ergonomische Griffführung, sondern auch einen werkzeuglosen Sägeblatt-Wechsel. Einige Modelle sind zudem mit einer LED-Beleuchtung für eine bessere Sicht auf das Werkstück ausgestattet. Profi-Maschinen bieten einen sehr großen Hubbereich bis 28 mm und können somit auch stärkere Materialien problemlos schneiden.

Welche Säbelsäge eignet sich für Anfänger?

Wer nur gelegentlich solche Sägearbeiten ausführen möchte, kann auf eine gute Einsteiger-Säbelsäge zurückgreifen. Diese Modelle müssen nicht unbedingt schlechter ausgestattet sein, als die etwas teureren Maschinen. Lediglich die Leistung ist ein wenig eingeschränkt. Diese Werkzeugmaschinen erreichen durchschnittlich eine Leistung von etwa 600 Watt. Für die meisten Arbeiten im heimischen Bereich reicht dies aber durchweg aus.

Was sollte man beim Kauf einer Säbel-säge beachten?

 

Wie bei allen anderen Elektrowerkzeugen auch, spielt die Motorleistung eine wichtige Rolle. Während die netzkabelgebundenen Maschinen schon ab 600 Watt zu erhalten sind, erreichen die Profi-Geräte vielfach über 1.000 Watt Leistung. Bei Akku-Säbelsägen wird die Leistung dagegen in Wattstunden angegeben. Hier können die modernen Geräte mit 36 bis 50 Wattstunden empfohlen werden. Gute akkubetriebene Sägemaschinen sind zum Beispiel mit einem 1,8 Volt Lithium-Ionen-Akku mit 2,5 Ah ausgestattet. Damit wird wenigstens eine Laufleistung bis zu einer Stunde erreicht.

Hubzahl

Ein weiteres Kaufkriterium stellt die Hubzahl dar. Hiermit wird angegeben, wie schnell sich das Säge-Blatt nach vorne und nach hinten bewegen kann. Die Hubzahl wird dabei in Hübe pro Minute angegeben. Eine Maßeinheit ist in diesem Fall die Umdrehungszahl pro Minute. Durchschnittlich werden etwa 2.700 Umdrehungen pro Minute erreicht. Ein Beispiel stellt die Bosch Profi-Säbelsage GSA 1100 E dar. Je schneller sich das Säge-Blatt bewegt, desto schneller kann das Werkstück gesägt werden.

Hublänge

Interessant ist bei einer Säbelsäge auch die Hublänge bzw. Hubhöhe. Dieser Wert sagt aus, wie weit sich das Säge-Blatt nach vorne oder hinten bewegen kann. Für einen ausreichenden Sägeschnitt sollten es wenigstens 20 mm sein. Die meisten Geräte verfügen aber einen größeren Wert bis 28 mm. Eine große Hublänge ist zwar beim Trennen von Rohren nicht erforderlich, kann jedoch beim Kürzen von Brettern sehr nützlich sein.

Schnittstärke

Bei der Schnittstärke handelt es sich um einen Wert, der angibt, wie stark ein Material sein darf, um es mit einer Reciprosäge zersägen zu können. Hier gibt es von Modell zu Modell enorme Unterschiede. Beim Hersteller Bosch bieten die Geräte der DIY-Serie in grüner Ausführung eine Schnittstärke von 150 mm bei Holz und 10 mm bei Metallen an. Die blaue Profi-Serie von Bosch erreicht in Holz 230 mm und zum Schneiden von Metallen 20 mm. Aber auch andere renommierte Hersteller wie Metabo oder Makita können hier gute Werte erreichen.

Gewicht

Für ein längeres Arbeiten spielt das Eigengewicht eine große Rolle. Hochwertige Profi-Geräte, wie die Bosch GSA 1100 E wiegen zum Beispiel knapp 7 kg. Das Modell mit Akku vom selben Hersteller in DIY-Ausführung wiegt dagegen nur rund 2 kg. Je länger mit einer solchen Maschine gearbeitet werden muss, desto leichter sollte sie sein. Jedoch muss dabei auch immer die Ausführung und Maschinenleistung berücksichtigt werden. Profi-Geräte sind ehedem etwas schwerer, da hier die verbauten Komponenten auch hochwertiger und meist voluminöser sind.

Was für verschiedene Säbelsägen gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen den netzkabelgebundenen und akkubetriebenen Reciprosäge unterschieden. Die ersteren Maschinen sind für den Dauereinsatz konzipiert, bieten eine hohe Leistung und sind sowohl im Heimwerker- als auch im Profibereich einsetzbar. Für dickere Materialien bieten diese Geräte ausreichend Power. Nachteilig ist lediglich, dass das Netzstromkabel bei der Arbeit stört. Der Aktionsradius ist eingeschränkt, da weitere Strecken nur mit einer entsprechenden Kabeltrommel überbrückt werden können. Anders sieht dies bei den Säbelsägen mit Akku aus. Hier spielt der Einsatzort keine Rolle. Selbst an schwer zugänglichen Stellen kann mit diesen Maschinen netzkabel-ungebunden gearbeitet werden. Hier muss lediglich auf eine ausreichende Akkuleistung geachtet werden.

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Vor & Nachteile der Akku-betriebenen Säbelsägen

Vorteile:

  • Ungebunden von einem Kabel welches stört.
  • flexibel einsetzbar
  • leichtes Eigengewicht
  • handlich

Nachteile:

  • Laufleistung ist an die Akkuleistung gebunden
  • nicht für den Dauerbetrieb geeignet
  • zum Teil teuer
  • oft kein Akku & Ladegerät Inklusive.

Vor & Nachteile der Netzgebundenen-Maschinen

Vorteile:

  • hohe Arbeitsleistung
  • für Dauerbetrieb geeignet
  • attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile:

  • störendes Netzstromkabel
  • teilweise recht schwer
  • nicht sehr Flexibel
Bewertung:

Kommentare


Lars 24. September 2017 um 21:56

Ich habe für meinen Sanitär Betrieb 3 Säbelsägen gesucht 1x akku 2x Strom. Durch eure Beratung vor allem im Chat hab ich das passende Modell gefunden nach 4 Wochen benutzung bin ich echt noch immer begeistert. ! Danke für eire Zusammenfassung. Hätte sonst ewig ein Model gesucht.

Antworten

Sammy 1. Oktober 2017 um 15:22

Ich arbeite bei der Freiwilligen Feuerwehr und kenne die großen Säbelsägen. Daher habe ich mich nach einer guten Säge für den Privatbereich Informiert. Auch die Chat Beratung hier hat mir super weitergeholfen bei der riesen Auswahl

Antworten

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